»Ei sieh da!« ruft der Mühlenbesitzer aus, als sie nach zaghaftem Klopfen in sein Zimmer tritt. »Kehrt unsere Schwester reumütig zurück?«
»Ach ja,« sagt sie, auf den Scherz eingehend, »und nun will ich Sie zum Kaffee abholen.«
Er erhebt sich und geht ihr entgegen.
»Da soll ich wohl gleich mitkommen?«
»Sofort, wie ein Verhafteter!«
Er nimmt seine Mütze vom Haken und öffnet der Schwester die Tür.
Schwester Emmi will den kurzen Weg rasch für eine Aussprache nutzen und beginnt zu plaudern.
»Wissen Sie, Herr Pohl, Ihr Vorschlag neulich mit der kleinen Apotheke im Schuppen am Südbecken war wirklich sehr gut. Die Verhüttungsgesellschaft hat sich daran beteiligt, weil sie es doch so weit bis zur nächsten Hilfsstelle hat und noch gar keine richtigen Gebäude besitzt. Nun ist das für alle eine sehr große Erleichterung, denn gerade dort passiert doch mal dieses und jenes.«
»So. Findet denn die Verhüttungsgesellschaft da drüben schon Erze?«
»Ja, das muß man annehmen. Aber was meinen Sie, Herr Pohl,« schießt sie nun auf ihr Ziel zu, »was wird das wohl für ein Mensch sein, dieser neue Kapitän, den wir jetzt bekommen sollen?«