Frau Macket zupfte ihren Mann am Ärmel. „Sie müssen fort, lieber Richard,“ sagte sie leise.
Er stieg aus, die Türe flog zu, die Pferde zogen an, und der Wagen rollte auf der Dorfstraße dahin, eine Staubwolke aufwirbelnd. Herr und Frau Macket waren aus der Pforte getreten und sahen ihm nach. Jetzt flatterte Ilses Taschentuch als Abschiedsgruß noch einmal aus dem Fenster, dann bog der Wagen um die Ecke und war den Blicken entschwunden.
„Komm, lieber Mann, wir wollen wieder hineingehen,“ sagte Frau Anne.
„Nun ist sie fort,“ sprach er halblaut, wie im Traume.
„Sie ist glücklich,“ gab Frau Anne zur Antwort.
„Ja, sie ist glücklich,“ wiederholte er leise und ein heller Freudenschein überflog sein von der Trennung schmerzlich bewegtes Antlitz. Arm in Arm gingen die beiden in das Haus zu ihren Gästen zurück.
Die jungen Leserinnen, welche die Personen dieser Erzählung liebgewonnen haben, werden gerne erfahren, daß die Fortsetzung dieses Bandes unter dem Titel „Aus Trotzkopfs Ehe“ in gleichen Verlag erschienen ist.