[1] Siehe [Anhang 15].
Die Gebirgsformation der Umgegend bestand meist aus bläulich-grauem Kalkschiefer in Blöcken und Platten, Quarzitfelsen im Gerölle, zahlreichen Quarzstücken und »Vaalgestein« (Grünstein mit mandelartigen Chalcedon-Einschlüssen).
Am Abend besuchte mich der Schmied, um mir mitzuteilen, daß die Achse an der Bruchstelle schon früher geborsten war, doch in Wirklichkeit nur, um eine Flasche Branntwein als Abschlagszahlung zu fordern. Da ich befürchtete, daß der Genuß desselben den alten Mann arbeitsunfähig machen würde, verweigerte ich ihm denselben, worüber er sehr mürrisch wurde und den Rückweg antrat, nicht ohne in laute Klagen auszubrechen, daß ihm »det Medicin« verweigert wurde.
Am folgenden Tag meldeten sich zwei Eingeborne, um in meine Dienste zu treten. Ich nahm sie gegen 8 Shillinge Wochenlohn auf (Pit bekam 10 Shillinge), mußte mich jedoch ihrer Hauptbedingung, ihnen allabendlich einen Schluck Branntwein zukommen zu lassen, fügen. Der eine war ein Griqua, der Sohn des Schmieds, der uns bediente, klein, untersetzt mit sehr einfältigem Blick, der zweite eine Hopfenstange, ein Bastard und mit dem Häuptling Hendrik verwandt. So dumm als der erste, so verschmitzt sah der zweite aus. Der Schmied erschien zeitlich und wich nicht eher vom Platze als bis er seinen Branntwein erhalten hatte. Die Folgen meiner Nachgiebigkeit waren bald bemerkbar, denn er lag bald betrunken in des Häuptlings Hause, während der Vice-Häuptling, die Frau des Herrn von Musemanjana und ihre Dienerinnen, die alle vom Feuerwasser etwas erhascht hatten, wie besessen sangen und tanzten.
[Musemanjana.]
[Empfang in Musemanjana.]