Harteck fügte sich und sie schlugen den Heimweg ein. Als sie zu Hause anlangten, verkündete die Turmuhr die siebente Stunde.

»Willst Du nicht etwas essen?« fragte Juchei, setzte sich und betrachtete seine mit Schmutz bespritzten Stiefel. »Ich, meinerseits, bin hungrig wie ein Jagdhund.«

»Dann laß Dir etwas zu essen geben,« sagte Harteck. Er schritt im Zimmer auf und ab, trat wiederholt zum Fenster hin, las zerknüllte Papiere vom Boden auf und zerriß sie. In seinem jetzt wieder todblassen Gesicht spiegelten sich Gefühle aller Art: Pein, Unruhe, Mißmut ... Endlich blieb er vor dem Freunde stehen.

»Joachim ...«

»Nun?«

»Ich muß fort.«

»Wohin denn? Was hast Du vor?«

»Ich kämpfe schon den ganzen Tag. Ich habe stark bleiben, mir auch dieses Letzte versagen wollen, ... aber ich kann nicht ... So ganz ohne Abschied, ... nein! Das geht über meine Kräfte.«

Er griff nach seinem Hute.

»Ich verstehe Dich nicht,« sagte Joachim sich erhebend. »Wovon oder von wem sprichst Du?«