»Willst Du sie sehen? Soll ich sie holen?« fragte Joachim, der sich nicht mehr zu raten wußte.

»Nein! O nein! Gleichgültige sogar erschrecken bei meinem Anblick, ... wie dann erst sie, die mich so zärtlich liebt! ... O Joachim! Wie lebt sie? Siehst Du sie manchmal? Spricht sie von mir?«

»Wenn wir zusammentrafen, sprachen wir bloß von Dir. Du hast recht, ... sie ist Dir treu ergeben.«

Harteck seufzte und blieb lange still.

»Brauchst Du außer Eis noch etwas?« fragte Joachim endlich.

Georg verneinte die Frage mit einer Kopfbewegung.

»Dann will ich um Eis schicken,« sagte sein Freund. »Nur vorsichtshalber ... Hoffen wir, daß wir es in der Nacht nicht benötigen. Und glaubst Du, Georg, Lieber, daß Du morgen imstande sein wirst, nach Keßten zurückzukehren?«

»Wenn Du mit mir kommst, ... ja. Nur laß mich nicht allein.«

»Natürlich begleite ich Dich, ... der Dekan hat es erlaubt. Bist Du schläfrig?«

»Ja ...«