»Ich werde ihnen also antworten, daß sie in Kufstein bleiben sollen und ich ihnen nach wie vor über Dein Befinden Bericht erstatten werde ... Ist es Dir so recht?«
Georg nickte abermals.
»Wie fühlst Du Dich jetzt? Besser als in der Nacht?«
»Viel besser. Ich werde hoffentlich bald reisen können.«
»Ohne Zweifel,« sagte Juchei mit mühsamer Fassung.
»Du sagst das so traurig ... Meinst Du, daß diese Stunde niemals schlagen wird?«
»Warum sollte sie nicht? Wenn die Besserung anhält ...«
Harteck sprach eine Weile nichts.
»Es ist doch seltsam,« sagte er dann plötzlich. »Ich habe durch meinen Stand mein Leben verspielt und sterbe auch an meinem Stande ... Das ist doch ein Fingerzeig Gottes, daß ich nicht Priester hätte werden sollen ... Aber meine Mutter wollte klüger sein als Gott ... Sie mag nun sehen, was sie aus ihrem Sohne gemacht hat.«
Juchei trat zu ihm hin.