»Wohin gehen Sie?« fragte Paula mit Anstrengung.

»Ich habe kein eigentliches Ziel ... Komm her zu mir, Cäsar!« sagte er zu dem Hunde, der die Kleider der Mädchen beroch.

»Ach, lassen Sie ihn!« bat Toni und faßte das Tier am Halsband. »Er beißt doch nicht?«

»O nein. Wenn Du ihn glücklich machen willst, dann laß ihn Steine apportieren. Das ist seine Passion.«

Toni las einen Stein auf und schleuderte ihn so weit sie konnte. Der Hund stieß ein freudiges Gebell aus, rannte dem Steine nach, brachte ihn zurück und legte ihn vor Tonis Füße. Dann stellte er sich erwartungsvoll vor das Kind hin, scharrte mit den Hinterpfoten und bellte abermals. Toni verstand ihn und lief, den Stein hoch in die Luft haltend, davon; der Hund folgte ihr mit großen Sprüngen.

Paula und Harteck blickten den beiden eine Weile nach.

»Wie geht es Ihnen?« fragte der Priester endlich. »Wir sehen einander so selten.«

»Sehr selten. Mir geht es gut. Und Ihnen? Sie husten, wie ich höre.«

»Das hat nichts zu bedeuten. In der rauhen Jahreszeit huste ich immer.«

Sie schaute rasch zu ihm auf. »Und ängstigt Sie das nicht?«