Sie erwachte aus ihrem Sinnen. Beobachtete sie jemand? Sie glaubte einen Blick zu spüren, schaute auf und begegnete den Augen des alten Mönches.

»Ich sehe Sie schon lange an,« sagte dieser zu ihr. »Warum sind Sie so traurig?«

Paula ließ den Kopf hängen, gab jedoch keine Antwort.

»Wohin fahren Sie?« fragte der Mönch weiter.

»Zuerst nach – Dorf. Von dort will ich mit einem Wagen nach Keßten fahren.«

»Bis nach Keßten führt Sie kein Wagen. Die Wege sind zu schlecht, zu schmal und zu steil. Das würde kein Pferd aushalten.«

»Dann werde ich zu Fuß gehen.«

»Das ist ein langer und beschwerlicher Weg. Und den wollen Sie ganz allein machen? Erwartet Sie in – Dorf jemand?«

»Niemand.«

»Dann geben Sie acht, daß Sie sich nicht verirren.«