Das grass und weide in den zwingern umb die stat das hat an ettlichen enden auch die zwai fündel mit gunst der vierteilmeister derselben vierteil; so haben ettlich vierteilmeister selber kü, die dann solich weide und grass selber prauchen oder anderen iren guten freunden vor der fündel vergunnen.

So hat der stat paumeister zu den greben und zu den zwingern allen umb die stat allenthalben auch slussel, der ein paumeister nit [geratten] mag, wann mancherlai not zu zeitten ist zu machen, auß und ein zu füren. so haben die zeugmeister auch die vierteilmeister dan verdriessen, das man ir schlussel do holt, so ist einer zu zeitten nit doheimen, [172a] also das ie saumnus geschicht; darumb hat ein paumeister die slussel.

Ein stat paumeister soll mit den vierteilmeistern, die thuren haben zu sperren, darauf thürner sein, bestellen, das sie darob sein, wenn sie irer thürner einem urlaub geben oder einen anderen aufnemen wollen, das dann ein ieder vierteilmeister sein knecht darzu schick, wenn einer außzeucht, das derselb knecht darob sei, das die thurner nit außprechen und hin füren das ir nit ist; dann es geschicht vill, wenn ein newer thürner auf zeucht, so gepricht im penck, leden, fenster, slüssel und anders etc. das der, der vor im gewest ist, hin hat, als sie sagen, das man dann anders machen und flicken muß, des sust nit geschee, wo die vierteilmeister mit iren knechten das bestellen, wie oben steet, auf den hochen thurnen und in iren herbergen herniden, darinnen ire weiber sein.

Mer soll der stat paumeister mit den vierteilmeistern bestellen, das kein thurner kein holtz hack auf dem thuren, dann sie [derschellen] die thurn und gewelb, auch so zuhawen sie die geswelle unter den thüren etc. wenn aber ir einer holtz zu hawen hat, so soll in der vierteilmeister herab lassen ein halben oder gantzen tag, das er das holtz hawe und dann das also gehawen auf den thuren ziech.

Auch soll man keinen thurner, den man dann gewonlichen und pillich zugseil oder glockelseil schuldig ist zu geben etc. nichtz geben, es preng oder schick ir einer dann vor das alt seil auf die Peunt, das man sech wie das sei, ob ir einer eins anderen nottorftig ist oder nit. nach demselben alten seil soll der schaffer dann ir einem derselben größ und dieselben leng eins newen seils geben, und das alt seil soll man auf der Peunt behalten, das vindt dann auch zu zeitten sein statt. so geet ein glockelseil, noch dem sie am [wetter hangen], pei [172b] zweien jaren, oft lenger; aber die zugseil geen funf, sechs, acht jare, darnach und sie ir auch schon [und] mit umbgeen.

Die drummetten, die die thürner haben auf den thurnen allenthalben, die geben ine die losunger, auch was sie pruchs doran haben, das lest in der hausknecht machen und pesseren von bevelhnus der losunger. auch bezallen die losunger der stat pfeuffer und drummeter ir pfeuffen, drummetten und paner. mit den dingen allen hat der stat paumeister nichtz zu thun.

In guter acht soll ein stat paumeister auch haben und in sunderheit zu dem newen rat, wo dann mer enderung dan sust im jare gescheen, also ob das were, das man ander vierteilmeister, fewermeister, thorsperrer oder ander, die eimer hetten, abwechseln wurd oder sust im jare abgiengen, das man den newen dan solch eimer und sprutzen, so ir ieder haben soll, von den alten neme und die den newen heim trug, also das kein saumnus geschee und ein ieder das sein habe.

So soll der stat paumeister mit dem pfenter und in sunderheit mit dem leben bestellen, das man den schön prunnen zu dem newen jar auch zu dem heiligtumb noch sust im jare mit kremen nit versetzen loß, sunder das der prunn frei stee, das man gerings umb allenthalben darzu und davon mit wasser komen müg; des ist ein nottorft und auch ein zire.

[173a] Es hat ettwen ein paumeister dem leben geben alle jar acht pfunt alt, das er des schön prunnen gewart hat mit versetzen der [krem] und waschen, das do pei geschicht; auch wenn man stach, das niemant dorein stige oder sich an die gitter hieng. aber nachdem und der leb laß in denselben dingen gewest ist, hat man das lassen abgeen, also das ich nie keinem nichtz geben hab, dieweil ich paumeister gewest pin. wol hab ich ir einem zu dem newen jare zwen oder drei gross geben auf das, wo ich sein im jare bedarf zu der stat nottorft, [das er dester] williger sei.

Wenn das ist, das man stechen oder rennen will am Marckt, es sein purger oder gest, so soll der stat paumeister bestellen und der Gürtler, oder wo er der muß nit hett, den Rorenheintzen oder sust iemant in den prunnen stellen mit einer sprutzen, der den leuten were, das die nit in den prunnen steigen oder sich an die gitter hencken, dann man schaden doran thut.