[178a] Ein erberger ratt hat im neunundsechtzigsten jare vergunt dem Peringstorffer ein steinnen schreibstublein anderhalb schuch in tag auß seinem haus pei der schiltroren in das geßlein und nit voren gegen seinem sweher, dem Peter Horstorffer, herauß zu machen.
Mer hat ein erberger [rat] der paderin im Zacharas pei den Augustinern zugeben ein statschuch am eck auf die gemein in die gassen gegen dem Hannsen Slusselfelder herauß zu faren und also nach der snur hin hinter an das ander steinen haus; was die snur geb und nem, dopei solt es peleiben. darnach sie dann also gepawet hatt und der gemein mer geben hat, dann man ir von der gemein wegen [vor] zugeben hat.
Auch so haben die herren und vetter zu den Augustinern geben vor ettlichen jaren einem erbergen rat und gemeiner stat zu gut einen flecken und ort von des Paulus Vörchtels seligen hoff, der dieselben zeit gemeiner stat erb und des rechenmeisters erb ietzunt ist, am eck pei dem Newenthor doselbst, dann die far ser eng und der ritt kurtz was, hinumb gegen dem wasser hinab zu wandeln, doran die eigenschaft derselben herren ist. fur dieselben weithaft, so sie der gemein vergunt und zugeben haben, hat ein erberger rat inen und iren nachkomen widergeben das flecklein und winckelen, das hinten vor irer kirchenthür gegen Hannsen Slusselfelders haus über was, das sie dann in kurtz eingefangen und vor irer kirchenthür ein gitter und portal gemacht haben, als das dann ietzunt steet, und mit dem maurwerck begriffen und umbfangen hat.
[178b] Herren Nicklas Muffel hat man vergunt aussen vor der stat underhalb des Werderthurleins von seinem garten doselbst ein thüll überzwerch an den statgraben zu machen auf sein kost, dardurch die leut gehindert und nit mer also an das wasser an dem ent auf dem graben hinab kumen mugen; wann man nit geren sicht, das man also zu den [schoßgattern] aussen komen mag, und das es als seicht zu zeitten auch do ist, und das dem Muffel auch dester minder schaden geschee in sein garten; alles auf eines ratz widerruffen und mit der unterscheit, das ein paumeister ein slussel zu solichen thore hab, ob man von gemeiner stat wegen ichtz doselbet zu thun hett, das ein paumeister dann hinein müg.
Desgleichen ist vergunt worden den wirdigen frawen zu sant Katherein auch geleicher weis ein tüll zu machen auf dem graben vor dem Frawenthore unten gegen der Begnitz, da die frawen dann auch velt und wisen haben, doran in vill schadens gescheen ist, nachdem sie sust kein befridung darvor haben. darzu ich als ein paumeister auch ein slussel hab, und steet alles auf eins ratz widerruffen.
Nachdem und der [Muffel abging] und sein gart verkauft wart, do wart mir bevolhen mit seinem eiden zu reden, das eines ratz meinung wer, das er solch tüll, so sein sweher gemacht het auf dem graben, wie vor steet etc. abthun solt, desgleichen die frawen zu sant Katherein das ir auch abthun und öffen solten. das geschach also, wie wol ich des vill mühe hett und oft an sie peder seitten begeret, ee das geschach, das sie es ab tetten.
[179a] So hat die Sebolt Gralantin pei den Augustinern an irem alten haus voren ein außladung gehabt, und als sie das ab prach, vergant ir ein erberger rat, dieselben außladung wider zu machen, doch nit grosser noch weitter herauß zu furen, dann die alt außladung gewest wer, das dann also gescheen [ist].
[180a] Von geßlein und heusern, die der gemein zusteent.
[Das geßlein] zwischen dem Gartner und gewanthaus am Marckt das ist auch der gemein und der stat paumeister muß die thore hinten und voren darfur machen, wenn sein not ist. auch setzen die vischer ir prenten dorein und geben alle jare dorauß der stat zinsmeister funfzehen pfunt alt.