Ein geßlein und reien zwischen Fritzen Derrers und Linhart Stromers heusern an der langen pruck hinter den Augustinern, das vorn mit einem thurlein verspert, darvor ein mahelsloß leit, darzu der Gurtler den slussel hat, und ob dem turlein in ein stein gehawen der stat wappen Nuremberg ist, das ist der gemein und gehort zu der heuser keinem, und man hat das mit willen versperrt, und geet durchauß piß hinder hin auf den Newenpaw gegen dem siechhaus hinauß. davon hat mir im zweiundsechtzigsten jar auf ein zeit der Fritz Derrer und Linhart Stromer geben ir ieder zwen guldein zu stewer, das ich dasselb geßlein durchauß ließ pflastern.
Mer ein geßlein unter der vesten pei dem Tiergarthner thore zwischen des Pecken und des Francken haus, das ist auch der gemein.
Auch ein geßlein pei dem Wolff, kursner, unter den huttern und zwei geßlein auf peden seitten des padhaus hinter den fleischpencken, die hab ich verslahen lassen von schütens wegen, das iederman dorein schütt; die dreu geßlein sein der gemein.
[180b] So sein zwen messnerheuser in den zweien pfarren, nemlich sant Sebolt und sant Laurentzen, die sein der statt und ist an der iedem der stat schilt Nuremberg in stein gehawen ob der hausthur; doran der stat paumeister aber nichtz machen bedarf, sunder die kirchenmeister derselben pfarr sullen die pessern lassen und in wesen halten.
Und die zwai hirtenheuser, die hie sein, das ein pei dem eusern Frawenthore, das dann allein steet, und das ander, [das] pei dem Werder thurlein hinter der statmeur gegen dem Lauffer thore hinauf steet, die muß der stat paumeister machen und pessern lassen, was doran pruchs wirt, nichtz auß genomen.
Item es steet ein heuslein auf dem Newenpaw, das hab ich der stat seger machen lassen, zunechst pei der sege, darinnen derselb stat seger sein wonung hat und jerlichen der stat zinsmeister dorauß gibt zehen pfunt alt zins; dasselb heuslein steet der stat zu.
Pei und an dem obgeschriben heuslein steet mer ein heuslein, das auch der stat ist, das ließ ich der meur halben, so man pei der seg an der Begnitz macht, abprechen und an das ent, do es ietzunt steet, setzen, darinnen zwai gemach sein unter einem [tache], darinnen die zwen thurner, die [auf dem] grossen thuren im wasser auf dem Newenpaw sein, ir wonung mit iren frawen haben und geben kein zins.
[181a] Mer steet ein heuslein auf der gemein, das auch der stat ist, hinter dem siechhaus an dem straffthuren, darinnen auch zwai gemach sein unter einem tache, und den zweien thurnern auf sant Seboltz thuren zu gehoren, die mit iren weibern ir wonung darinnen haben; und geben auch kein zins.
Desgleichen so steet auf der vesten ein heuslein auch auf der gemein, das der stat zu gehort, hinter sant Walpurgen kirchen, darinnen auch zwei gemach unter einem tache sein und den zweien thurnern mit iren frawen und kinden zu gehören, die auf dem thuren alt Nuremberg sein, die ir wonung darinnen haben; und geben auch kein zins.
Nachdem und die schrotter iren zeug von seilen und leitern an der Eich pei der Parfusen pruck in dasselb heuslein, das ob der trenck stund, tetten ee und man das abprach und fur die stat setzt, darinnen ietzunt der huntslaher sitzet, so hab ich ine im einundsechtzigsten jar zu sant Endres tag [30 Nov.] auf dem Sweinmarckt ein heuslein machen lassen, das mit prettern verslahen und zigeln gedeckt ist. dazu so zalln die herren in der losungstuben der schrotter ir seil halbe, was ine der abgeet oder der vernutzen zu den wein und pier einlegen und außziehen, damit hat der stat paumeister nit zu thun. aber die schrotleittern und paum vor den heusern zu dem einlegen, die muß in ein stat paumeister bestellen und machen lassen.