Item im dreuundsechtzigisten jare nach Walpurgis hab ich von [sechsundviertzig] gemachen geben, die auf der vesten und also gerings umb die stat von den thürnen und der innern statmeur in die zwinger geen allenthalben, das ein zu graben dorpei und zu raumen, die sider, als man zelt nach Cristi gepurt im 45 jar, der minderen zall nit geraumt wären worden und sere unlustig in zwingern darvon was, desgleichen bei den thoren in vorwercken, gab ich ie von einem in das ander zwenunddreissig pfenning und sechtzehen pf. hinüber padgeltz.
Item man gibt in dem gemach auf der Peunt zu raumen ie von einem schefflein drei haller nach altem herkomen und ire recht etc. im fünfundsechtzigisten jar nachsten umb liechtmess hab ich in geben von 980 schefflein doselbst ie von dreuen schefflein fünf haller.
Item im sibenundsechtzigisten jare zu sant Paulus bekerung tag hab ich in geben von vierhundert und zehen [schefflein] von des Holpers haus und heimlichen gemach ie von einem schefflein ein pfenning und ire recht etc.
Item im sibenundsechtzigisten jar am freitag vor Lucie hab ich von dem gemach pei dem weissen thurn, darauf die thürner und die leüt im werckhaus dorpei geen von fünfhundert und viertzig schefflein ie von einem schefflein ein pfenning und ire recht geben.
Item im achtundsechtzigisten jar zu sant Dyonisientag hab ich von dem gemach in dem Marstall von vierhundert und neuntzig schefflein ie von einem ein haller geben und ire recht etc.
Item im achtundsechtzigisten jar am pfintztag nach Othmari hab ich von dem gemach im gewanthaus von dreuhundert und sechtzig schefflein ie von zweien schefflein drei haller geben und ire recht etc.
[67a] Item im sibentzigsten jar zu sant Gallen tag hab ich von dem gemach auf der Pleich geben ein halben tag zu raumen, das trugen sie pei dem tage auf den stege etc. dreu pfunt alt für alle ding.
Dorpei so soll ein paumeister in guter acht haben, wenn das ist das sie außfüren und in das wasser schütten, und dann zu zeitten geschicht, das es ansetzt in der Pegnitz, oder das das wasser als klein ist oder mit eis überlegt ist, also das die Pegnitz das kott nit alles verzern mag, das sie dann ein paumeister besende, und weliche parthei dann unter den [nachtmeistern] das also uberfürt haben, das ine ein paumeister ernstlich befelhe, das sie gedencken und raumen und das kott zu ziehen in der Pegnitz, darmit das das wasser das verzere; und wo sie des nit fürderlich tetten, das ein paumeister durch den pfenter bestelle sie zu pfenten, dann solich kott ser ubel schmeckt und grausam sicht, das also leit, das das wasser nit verzeren mag.
So sein vier thürn zwischen dem Frawen und Spitalerthore an der eusern hochen stat meur, darinnen die nachtmeister unden iren zeug und kerren haben, und sein gemeinlich in iedem thurn zwen meister mit irem zeug. derselben meister ieder dem paumeister alle jare zu zins gibt zwen kreutzkess zu sant Walpurgen tag; wo sie die auf die zeit nit bezallen, so mag inen ein paumeister wol die thüren versperren lassen so lang, piß sie die zins zallen dem paumeister. sust geben sie nichtz von den thürnen, alles nach altem herkomen.