Auch was von den segpaumen spenn gehawen und rinten geschelet wirt in den nechsten acht jaren, die süllen alle der müllner sein.

So dann die vorgeschriben nechsten acht jar also auß und vergangen sein, so soll ein paumeister den obgenanten müllnern und iren erben dasselb segrat und segen wider ledig sagen und dorpei lassen, was in der zeit und jaren doran gemacht worden were, mitsampt einem segplat, zangen, hebeissen, wenthacken und allem zeug und in aller der maß, als man das von den müllnern bestanden hat, außgenomen vier new verkeilt hacken, darinnen der gatter geet, die sein der stat; alles ongeferlichen.

Ob denn die müllner in den jaren icht zu schneiden hetten, das [74b] soll inen ein paumeister schneiden lassen umb ein zimlichen pfenning als andern leuten ongeferlichen.

In dem fünfundsechtzigsten jar [26 Sept.] am pfintztag vor Michaels tag ist gescheen soliche bekentnüs von den müllnern und steet geschriben im gerichtzbuch mit dem. h. bezeichent an foli hundert und 34 plat.

Und dieser außgeschnitner gleichlauttender zettel hat Endres Tucher paumeister eine und die müllner die ander.

Ettwan die zeit her hab ich vill viechter und tenner pretter kauft, die achtzehen und zweintzig schuch lank sein, zu funfundzweintzig pfunt alten, [und die zweiundzweintzig und vierundzweintzig schuch] lanck sein, [zu] sechsundzweintzig pfund alt, doch das gewedelt holtz ist.

[Dem Albrecht] der stat seger hab ich geben die nechsten dreu jare alle jar zu aller heiligen tag funf pfunt alt an seinem hauszins zu stewr. nachdem ich ime von einem schnit drei haller gibe, und er aber meinet mer davon zu haben, nachdem der stat walthawer auch ietzunt grosser segpaum furet denn er vormals getan hat, hab ich im das zu einer liebung geben die jar her etc.

[75a] Von den thieren im stat graben.

Nachdem und man lange zeit in der stat graben vor Frawenthore gehabt und noch hat ettliche thier von hirschen und hinden, die dann bißher und noch heut pei tag befolhen sein dem schaffer und anschicker, als ietzunt ist Cunrat Gürtler auf der Peunt, dem man dann bißher alle jar zu sant Thomas tag für sein müe und arbeit der thier zu warten zu vertrincken geben hat acht pfunt alt und seiner meit zehen grosch. darzu hat im ein paumeister vergünt ein ort im statgraben von dem thuren, der do steet hinter der Peunt und verzeichent ist mit dem grün.h. piß hinab an die weier im selben graben, also das er dasselb futter darvon niessen mag zu seiner nottorft, alles nach altem herkomen. das wirt pei zweien füderlein heus und ein fuder grümat.