Und was also ein schaffer und pfleger der thier und wilds im graben außgibt umb Galli den thiern für heu, habern, rüben, kraut etc. das alles soll ein paumeister im wider geben.
So mag ein paumeister der stat walthawer woll heissen, das er zu zeitten den thieren im graben auß dem wald hawe und preng der jungen foerling pei fünftzehen und sechtzehen schuch lank, doch das er die haw in dicken schechten im walde, und die in graben werf den thieren doran zu kifen; alles ongeverlichen.
Auch so ist der thier ietzunt im stat graben acht junger und alter, die kosten ein jar zu halten eins pei zwelf pfunden alt ungeverlich etc. darnach kraut, rüben und haber gerett oder theur ist.
[75b] [Von den sultzfischen zu weihennachten.]
Es hat auch ein paumeister nach altem herkomen den werckmeistern und werckleuten, die der stat arbeitten, allwegen von dem heiligen crist abent gesant und ein erunge gethan mit ettlichen stücken gesültzter fisch, doch einem mer dann dem anderen, als hernach geschriben steet und süst keinem andern mer.
Item der stat werckmeister dem maurrer, der stat werckmeister dem zimmerman, der stat schaffer und anschicker auf der Peunt, der stat schmit, der stat schreinner, der statt glasser: der iedem vier stück gesültzter visch.
Der stat werckmeister dem schlosser fünf stück gesültzter fisch.
Der stat walthawer, der stat wagner, zweien der stat kalckmesser der stat püttner, zweien der stat pflasterer, der stat decker, der stat haffner, der stat seiller, der stat parlierer, der stat anschicker der stat fischer: der iedem dreu stück gesultzter fisch.
So süllen die schüssel mit den vier und fünf stücken fisch sein halb hecht und halb karpfen, und die andern schüssel in ein iede ein stück hecht und zwai stück karpfen etc. facit [76a] alles pei achtundzweintzig stücken hechte und pei viertzig stücken karpfen, wenn man inen allen schickt.