Schirmflickerin: Mann, die Herbergsleute sind nicht da (zu Hause), aber der Sohn hat uns das Übernachten erlaubt. —
Wo schlaunetmer, Moss, im Stenkert oder Schaffel? Wo schefft Fehte? — Spann’, herles das Schaffelle hauret’s. — Galme, pflanzet Schaffel auf und schefftet schiebes zum Dalfen. Moss, pflanz’ den Sauft. — Linz’, Kaffer, die Galme bosten vom Derchen, und heiles pficht der Fehtekaffer. Dibere mit dem Hegel. — Kenn, Moss. —
Wo schlafen wir, Weib, im Stall oder (in der) Scheune? Wo ist die Herberge? — Schau, hier die kleine Scheune ist es. — Kinder, macht (die) Scheune auf und geht fort zum Betteln. Weib, mach’ das Bett. — Sieh’, Mann, die Kinder kommen vom Betteln, und hier kommt (auch) der Hauswirt. Sprich mit dem Einfaltspinsel. — Ja, Frau. —
Moss, ich haure begerisch. Der Fehtekaffer schmust, es scheffte schofel.
Weib, ich bin krank. Der Hauswirt sagt, es stehe schlecht (mit mir).
Moss: Kaffer, ich bestieb’ Bauser; boste in Begerkitt oder zum Begersins. — Nobis, nobis, nur nobis in Begerkitt. — Kenn, ’s ist döfer, Kaffer, du buttest herles Schundbolle mit Schmunk und Gleisschund. Ich bik’ Lehm und schwäch’ Gleis; dann pfichet mir in Sauftlinge.
Frau: Mann, ich bekomme Angst; gehe in (das) Krankenhaus oder zum Doktor. — Nein, nein, nur nicht ins Spital. — Ja, es ist besser, Mann, du ißt hier (die) Kartoffeln mit Butter und Rahm. Ich esse Brot und trinke Milch; dann gehen wir in (unsere) Betten.
Model: Mamere, ich hab’ nobis g’buttet bestiebt und hab’ grandig Puttlak. Dog’ mir Schofellechem oder Bolle und abg’schunde Gleis.
Mädchen: Mutter ich habe nichts zu essen bekommen und habe (sehr) großen Hunger (Heißhunger). Gib mir Schwarzbrot oder Kartoffeln und abgerahmte Milch.
Mamere: Kenn, kenn, herles schniff’ den Gleisnolle mit Schnabel und Bolleschottel.