[270] S. abfahren.
[271] S. anfragen.
[272] S. anschauen.
[273] S. abgeben.
[274] S. abgehen.
[275] S. ankleiden.
[276] Stammwort: sicheren = kochen (braten); vgl. dazu: gesichert (= gekocht, gebraten) in den Verbindgn. gesicherter Babingermass od. Strohbutzerbossert = Gänsebraten u. gesicherter Jo(h)le = Glühwein,Punsch; nobis gesichert = ungekocht; ferner (als Zus. mit dem Stamm sicher-): Sicherbenk, -fiesel oder -kaffer = Koch. Ableitung: Sichere = Küche (u. dazu Sichereglitschin = Küchenschlüssel). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 95 (sichern = kochen, Sicherei = Küche); W.-B. des Konst. Hans 254, 257 (Sicherey od. Zicherey = Küche); Pfulld. J.-W.-B. 337, 340, 342, 344 (sichern = aussieden, schmälzen, gesichert = gesotten, versichern = ausschmälzen, Sicherei = Küche); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 69, 72 (sichern = kochen, gesichert = gekocht, Sichere = Küche); Schwäb. Händlerspr. 483 (sichern = kochen, in Pfedelb. [210, 211]: gesichert = gesotten u. Sichere = Küche). Über die unsichere Etymologie (vielleicht vom hebr. sîr = „Topf“) s. Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 51.
[277] S. anlachen.
[278] Was hier unter „auslassen“ zu verstehen ist, ergibt sich aus der deutlicheren Bezeichnung bei Kapff in seinen Ergänzungen zur schwäb. Händlerspr. (Lütz. 214: bremse[n] = „furzen“, Bremser = „Furz“). Die Etymologie bleibt unsicher, doch könnte man vielleicht an einen Vergleich mit dem knarrenden Geräusch des Bremsens denken; vgl. etwa auch Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 1395 (unter „bremse[n]“, Nr. 5: bremse[n] = „prickeln in der Nase, z. B. vom kohlensaurem Getränke“).
[279] Zu dieser Redensart s. (betr. schmusen) das Näh. unter „ansagen“.