[280] S. abgehen.
[281] S. abbiegen.
[282] S. ansagen.
[283] S. Ärger.
[284] S. aufwachen.
[285] Das Zeitw. schlanne(n) (-na) entspricht in seinen Bedeutgn. (schlafen [schlummern], liegen, ruhen) ganz dem Syn. durme(n), so auch in den Zus., nämlich (außer ausschlauna [wozu zu vgl.: ausg’schlaunet = erwacht]) noch einschlauna = einschlafen, herumschlauna = herumliegen, hinschlaunen = (sich) hinlegen, niederschlaune = (sich) niederlegen. Ableitung: das Adj. schlaunerich = schläfrig. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 98 (schlaunen = schlafen); W.-B. des Konst. Hans 256 (schlauna = schlafen); Schöll 271 (Schlauna = Schlaf); Pfulld. J.-W.-B. 339, 342, 344 (schlaunen = schlafen, verschlaunen = einschlafen, nobus schlaune = schlaflos sein, Schlane = Schlaf, Schlaunklamine = Schlafzimmer, Schlaumalfes [sic] = Schlafrock, schlaunerig = schläfrig); Schwäb. Händlerspr. (Lütz. 215: schlaune[n] = schlafen). Etymologie: Der Ausdruck, der sich bis in den Lib. Vagat. zurückverfolgen läßt (s. dort 55: schlun = schaffen [lies: schlaffen]) stammt her von einem in deutsch. Mundarten bekannten Zeitwort (z. B. alemann: schlunen). S. Pott II, S. 17, A.-L. 601 (unter schlonen), Kluge, Unser Deutsch (2. Aufl.), S. 81 vbd. mit W.-B. (7. Aufl.), S. 43 (unter „schlummern“) u. Stalder, Schweiz. Idiotikon usw., Bd. II, S. 333 (schlunen); vgl. auch Weber-Günther, S. 180. Über das stammverwandte schlummern s. d. Näh. unter „Herberge“.
[286] S. abschreiben.
[287] S. anschauen.
[288] S. anlachen.
[289] S. ansagen.