[540] S. abbiegen.
[541] S. Brücke.
[542] S. Beischläferin.
[543] S. arg. u. Beischläferin.
[544] S. alltäglich u. abbiegen.
[545] S. absterben u. Amtmann.
[546] Mit Scharfling (od. Scharpflengl = Messer (auch spezieller: Federmesser od. Rasiermesser), Dolch ist nur die Zus. Scharflingpflanzer = Messerschmied gebildet. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Händlerspr. 484 (Schärfling = Messer), wogegen in der Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 74 der Ausdr. soviel wie „Rettich“ bedeutet. Der Etymologie nach gehört er natürlich zu unserem Adj. scharf.
[547] Duft = Kirche (Gotteshaus, Kapelle, Tempel) erscheint auch noch in der Verbindg. Duft halten = Gottesdienst halten sowie in den Zus.: Duftnolle = Kelch, Duftglitschin = Kirchenschlüssel, Duftkies = Opfergeld. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 95 (Duft = Kirche); ebenso übereinstimmend auch W.-B. des Konst. Hans 254 u. Pfulld. J.-W.-B. 341 (hier [345] auch: grandiche Duft = Tempel); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 71 (Duft = Kirche, Duftreiter = Kirchenräuber); Schwäb. Händlerspr. 483 (Duft, Bedg. ebenso, Dufter od. Duftschaller = Lehrer), s. auch noch Metzer Jenisch 216 (Duft = Kirche) u. Eifler Hausiererspr. 490 (Doft). Über weitere Belege im Rotw. sowie die (unsichere) Etymologie des Wortes (vielleicht vom hebr. tefillâ[h] = „Gebet“ od. zu duft [heb. Tôb] = gut) s. Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 70 u. Anm. 2 u. S. 71 (unter „Duftschaller“); vgl. auch Weber-Günther, S. 169. Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 445 hat der Ausdr. — allerdings nur mit einem Fragezeichen — zu dem Weihrauchduft in den katholischen Kirchen in Beziehung gesetzt.
[548] Dieselbe Umschreibung kennt auch die Zigeunerspr.; s. Liebich, S. 189 (bari kangri = Dom).
[549] S. Bauerndorf. — Über das frühere (jetzt veraltete) Synon. Palar s. „Einleitung“, [S. 27] u. [Anm. 79].