[700] Trittleng (-ling) bedeutet (ähnlich wie Tritt) Fuß (Ferse), aber besonders auch Schuh od. Stiefel. Zusammensetzgn. damit sind: a) im Anfang: Trittlengstreifling = Fußlappen; b) am Ende: Grif(f)lingtrittling = Handschuh, Halbtrittleng = Halbstiefel, Traperttrittling = Huf (eigtl. wohl Pferdefuß; vgl. Traperttritt = „Gaulfuß“ [s. oben unter „Entenfuß“]. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 92, 98 (Trittling = Füße, Schuh); Schöll 271 (Form: ebenso, Bedtg.: Fuß); Pfulld. J.-W.-B. 344 (ebenso); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 75, 76 (Trittling = Schuh, Stiefel); Schwäb. Händlerspr. 481, 486, 487 (Form: ebenso, Bedtgn.: Fuß, Schuh, Stiefel, vgl. Trittlingspflanzer = Schuster); auch im Pleißlen der Killertaler (436) hat Trittling dieselben Bedeutgn. Über weitere Belege im Rotw. u. die Etymologie (zu „Tritt“ bzw. „treten“) s. Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 18 u. Anm. 1 u. S. 19.

[701] S. Bratkartoffeln.

[702] S. (betr. Schottel) Aschenbecher.

[703] S. abbrühen.

[704] S. abbrennen.

[705] S. Adler u. abbrennen. — Auch die Zigeuner haben keinen besonderen Ausdruck für Feuersbrunst, sondern sagen dafür bāro jāk, d. h. gleichfalls „großes Feuer“, oder diwii jāk, d. h. „wildes, wütendes Feuer“ (s. Liebich, S. 197); vgl. „Vorbemerkg.“, [S. 17].

[706] S. (betr. Kies) Apfelkern.

[707] S. abbrennen.

[708] S. Apfelbaum.

[709] S. (zu beiden Ausdr.) Ananas.