[1010] S. beschenken.
[1011] S. Ast.
[1012] S. Eber.
[1013] S. Adler.
[1014] S. Angesicht.
[1015] S. (betr. Strauberts) Augenbrauen.
[1016] S. dazu auch die Bemerkgn. in d. Anm. zu „Bischof“. — Lanenger = Soldat (Krieger, Kriegsmann), plur. Lanengere = Soldaten (Militär, Truppen), ist im W.-B. auch für „Husar“ und „Infanterist“ angeführt worden (vgl. Wittichs Bemerkg. oben im Text). — Die Verbindg. grandich Lanenger (mit der Bedeutg. „[sehr] viele Soldaten“) wird für „Heer“ gebraucht (vgl. schon oben unter „Bischof“ sowie betr. die Übereinstimmg. mit d. Zigeun. noch weiter unten unter „Heer“). Als Zusammensetzgn. mit dem Wort erscheinen: Lanengeroberman(n) (d. h. eigtl. „Soldatenhut“) = Helm, Lanengerlechem, -lehm oder -maro (d. h. „Soldatenbrot“) = Kommißbrot (s. d. betr. Übereinstimmg. m. d. Zigeun.), Lanengerbegerkitt (d. h. „Soldatenkrankenhaus“) = Lazarett, Lanengerkluft (d. h. „Soldatenkleidung“) = Montur, Lanengermoss = Soldatenfrau, Lanengerbeiz od. -kober = Soldatenwirtschaft. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 99 (Laninger = Soldat); Schöll 271 (Launinger); Pfulld. J.-W.-B. 338, 339, 344 (Laninger = Soldat, aber auch Bettelvogt, Schmirlaninger = Wache, Haurigerlaninger = Schildwache); Schwäb. Händlerspr. 483, 486 (Laninger od. Lanenger = Soldat, erstere Form [neben Lâner] auch = Landjäger). Über weitere Belege im Rotwelsch sowie die (nicht sichere) Etymologie des Wortes s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 26 ff. (unter „Lenninger“); vgl. auch noch Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 989 (der auf einen ev. Zusammenhang mit „Land“, wie in „Landsknecht [Lanzer, Landel]“ hinweist).
[1017] S. Abort.
[1018] S. (betr. Mos) Bauernfrau; vgl. auch die Anm. zu „Hauswirt“.
[1019] S. Bauer.