[1050] Mit Stenzel = Henne (Huhn) sind gebildet die Zusammensetzgn.: Stenzeltritt = Hühnerfuß, Stenzelkitt = Hühnerhaus u. Stenzelkib = Hühnerhund. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 94 (Stenzel = Huhn); Pfulld. J.-W.-B. 340 (Stanzla = Henne); Schwäb. Händlerspr. 482 (Stenzel, Stenzling [in Lütz. (214): Stelzling] od. Stanzel = Henne, in letzterer Form auch = Gans [481]). Die Etymologie bleibt zweifelhaft. Auch Hoffmann-Krayer u. Landau im Schweiz. Archiv für Volksk., Bd. III, S. 243, Anm. 75 u. Bd. IV, S. 239 geben — in ihren Erläuterungen zu den Vokabeln des Basler Glossars v. 1733 (das [201] schon Stenzel = Huhn angeführt hat) keinen befriedigenden Aufschluß über die Herkunft des Wortes.

[1051] Stierer, Syn. zu Stenzel, kommt nicht nur in denselben Zus. wie dieses vor (also: Stierertritt, -kitt u. -kib), sondern auch noch in einigen anderen, so: a) am Anfang: Stiererstenkert = Hühnerstall; b) am Ende: Bäzemestierer = Legehuhn und Flu(h)testierer = Wasserhuhn. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 340 (Stire = Henne; Stirestinker = Hühnerstall); Schwäb. Händerspr. 482 (Stîrer = Henne); s. auch Regensb. Rotw. 489 (Stieri = Hahn [aber auch = Ochse]). Über weitere Belege im Rotw. (schon seit d. 17. Jahrh.) u. in der Kundenspr. sowie die Etymologie des Wortes (wohl vom deutsch. mundartl. Zeitw. stieren [stüren, stören] = „durchsuchen, scharren“) s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 38, S. 231, Anm. 1.

[1052] S. anschauen.

[1053] S. abgehen.

[1054] S. abschießen.

[1055] S. bewerfen.

[1056] S. abfahren.

[1057] S. abgeben.

[1058] S. abschreiben.

[1059] S. anfassen.