»Wünscht jemand noch das Wort? Herr Nechlidow, bitte!«
Nechlidow sprach von seinem Platze aus:
»Nachdem der bisherige Vorsteher offen den Bruch der Verfassung erklärt hat, behalten wir uns alle Schritte vor, wie auch die Abstimmung ausfallen mag.«
Unter steigendem Gemurmel wurden die Stimmzettel verteilt und wieder eingesammelt. Als Otto Meyer Jakob Silberland die Urne überreichte, trat lautloses Schweigen ein. Einen Zettel nach dem anderen öffnete Jakob Silberland und rief laut den darauf stehenden Namen. Otto Meyer notierte die einzelnen Stimmen und zählte sie dann zusammen. Dann verkündete Jakob Silberland das Resultat:
»Die Stimmen verteilen sich wie folgt:
Herr Seebeck zweihundertdreiundachtzig Stimmen;
Herr Nechlidow zweihundertsiebenunddreißig Stimmen;
Herr de la Rouvière einhundertachtundsiebzig Stimmen.
Elf Zettel sind blank.
Demnach ist Herr Seebeck ordnungsgemäß zum Vorsteher der Gemeinschaft wiedergewählt worden.«