„Woher kommst du?“ sagte das Waldhuhn.
„Von meinem Vater“, antwortete der Fuchs. Der Fuchs kochte nun zwei Erdratten und aß sie auf. Dann kochte er noch zwei und aß auch diese auf. Hierauf kochte er noch zwei und aß sie auf.
Am Abend fragte der Fuchs die Schwester des Waldhuhns: „Wo willst du liegen?“ „Hier“, sagte sie.
„Dann lege ich mich neben dich“, sagte der Fuchs. Ein bißchen davon legte sich das Waldhuhn. Als die Schwester eingeschlafen war, streckte der Fuchs die Hand aus und faßte das Waldhuhn an. Dieses kam und legte sich neben den Fuchs.
„Bist du verheiratet?“ sagte das Waldhuhn.
„Nein, meine Mama hat mich nicht verheiraten wollen“, antwortete der Fuchs ...[85]
Der Fuchs schlief nun zwei Nächte bei dem Waldhuhn und wurde schwanger. Nach einiger Zeit gebar der Fuchs.
Eines Tages kamen einige Vögel dort vorbei. „Gib mir Bogen und Pfeil, ich will schießen“, sagte der Fuchs. „Du kannst wohl nicht schießen, du bist ja kein Mann“, sagte das Waldhuhn.
„Ich bin ein Mann“, sagte der Fuchs, nahm Pfeil und Bogen und ging fort. Als er zur „Supua“ kam, nahm er seinen Penis herunter und setzte ihn sich wieder an.
Man erzählte mir von einem Chanéindianer von Yacundai am Rio Parapiti, der sich in fremden Dörfern als Schmarotzer herumzutreiben pflegte. Die Indianer wurden zuletzt seiner über, und als er einmal vollständig betrunken war, schändeten ihn einige Chiriguanoindianer im Caipipendital. Er begab sich nach diesem Schimpf nach dem unteren Rio Parapiti. Als die Kenntnis von dem, was ihm in Caipipendi passiert war, dorthin gedrungen war, hängte er sich in Verzweiflung über diese Schande.