„Guten Tag, Onkel.“

„Nimm Platz“, sagte der Vater.

„Nein, ich bin gekommen, um meine Nichte zu holen, sie soll mir helfen Maisbier zu trinken“, sagte Tiu. Er fragte das Mädchen, ob es mitgehen wolle. Als sie ein gutes Stück Weges gekommen waren, sagte das Mädchen: „Warum soll ich mit dir gehen, der du so häßlich bist“, und so ging sie wieder nach Hause.

Da erbot sich „Choe“ zu gehen. Als er ankam, ging er direkt zum Mädchen und fragte sie, ob sie mit ihm kommen und ihm helfen wolle, Maisbier zu trinken. Das Mädchen gab ihm eine Kalebaßschale Maisbier und war bereit, ihm zu folgen. Sie gingen. Als sie ganz nahe dem Dorfe waren, wo ein großes Trinkgelage war, sagte das Mädchen, es wolle nicht mit ihm gehen, er habe so schwarze Beine, und kehrte um.

Als er ankam, fragte der Häuptling, wie es ihm ergangen sei. Er erzählte, daß das Mädchen umgekehrt sei. Alle die anderen Vögel versuchten, aber mit keinem wollte das Mädchen gehen. Zuletzt ging „Churincui“.

„Paß auf,“ sagte der Häuptling, „er bekommt bestimmt das Mädchen mit sich.“ Churincui ging direkt zu dem Mädchen und fragte es, ob es mit ihm gehen und ihm helfen wolle, Maisbier zu trinken. Das Mädchen war bereit und folgte ihm bis dahin und setzte sich zu den anderen Frauen.

Aguaratunpa ging erbost umher.

Der Häuptling fragte, ob jemand singen könne. Aguaratunpa kleidete sich in seinen „tirucumbai“ ([Abb. 81]) und machte sich zum Singen bereit, er konnte aber nicht mehr als „púhuaté, púhuaté“. Urapua kam nun hervor und wollte singen, er konnte aber nur „hú, hú“ sagen.

Da bat der Häuptling „Húiratucúhua“ zu singen und dieser sang:

„Huaté púhuatékos rárásé mánura lúhuaya chúshico ti, ti, ti, ti ...“