Dies verwundert vielleicht den Leser, der möglicherweise die Naturvölker hat beschreiben hören, als lebten sie nur für den Tag und dächten niemals an die Zeiten der Not.
Abb. 16. In die Erde gegrabener Ofen. Ashluslays.
a = Erdoberfläche; b = Rinde, Gras u. a.; c = Gang, durch welchen man die Glut anbläst; d = Glut.
Abb. 17. Hölzernes Messer. Ashluslays.
Wird zum Abschuppen und Ausnehmen der Fische angewendet.
Das Essen kochen die Indianerinnen in einfachen irdenen Töpfen. Man ißt in der Regel aus Schalen von Kalebassen und mit den Fingern oder mit einem Löffel aus einer Muschel oder Kalebasse. Da die Frauen sich nicht immer eiserne Messer verschaffen können, benutzen sie noch hölzerne Messer ([Abb. 17]), mit denen sie die Fische abschuppen und ausnehmen.
Mörtel aus hartem Holz mit Keulen aus demselben Material sind allgemein. Die Ashluslays wenden auch Mörtel einer ganz anderen, höchst merkwürdigen Art an. Sie bestehen aus inwendig mit in der Sonne getrocknetem Lehm bekleideten Erdgruben. Natürlich werden die in diesen Mörteln zerquetschten Früchte etwas erdig, aber etwas mehr oder weniger Schmutz macht in der indianischen Küche nicht viel.
Abb. 18. Hölzerne Messer zum Essen von Wassermelonen. Ashluslays. ½.