[18] Zizyphus Mistol, Griseb.

[19] Bei den Chorotis ist es später allgemein von Moberg wahrgenommen worden.

[20] Boggiani: Compendio de Etnografia Paraguaya, S. 172. Asunción 1900.

[21] Herrmann, l. c. S. 128.

[22] Nach Boggiani haben auch die Lenguas ihre Äcker weit vom Flusse. Compendio, S. 165.

[23] Die den Ashluslays und Chorotis nahestehenden Lenguas graben nach Hawtrey sehr tiefe Brunnen. „The wells were on rising ground in a sandy soil, about 15 or 20 feet deep, with a hole at the top only 2 feet by 2 feet 6 inches in diameter, and so made that a man could go down by foot holes on either side (as I myself went down to see how it was made), and a bucket and rope were used.“ Seymour H. C. Hawtrey. The Lengua Indians of the Paraguayan Chaco. J. A. Inst. Vol. XXXI. London 1901. Seite 289.

Fünftes Kapitel.
Unter den Indianern am Rio Pilcomayo (Fortsetzung).

Indianerkinder.

Hat das Choroti- oder Ashluslaykind das Glück, von einer verheirateten Frau geboren zu werden und nicht allzu schnell hinter einem Brüderchen oder Schwesterchen zu kommen, so darf es am Leben bleiben. Lange bekommen die Kinder die Brust. Oft habe ich vom Springen durstige Choroti- und Ashluslaykinder gesehen, die stehend von ihrer sitzenden Mutter gestillt wurden.

Die kleinen Kinder sind die Freude aller, besonders die Alten haben sie lieb. Sie werden niemals gezüchtigt, hören niemals harte Worte. Während sie klein sind, tyrannisieren sie Eltern und Großeltern. Werden sie älter und verständiger, so sind sie infolge dieser Erziehung freundlich und aufmerksam.