Wenn ich gelesen habe, wie die Missionare ihre eigene Eroberung des Landes der Chiriguanoindianer beschreiben, so hat es mir nicht gefallen, nur von dem Mut der ersteren und der Grausamkeit der letzteren zu hören. Ich leugne es nicht, die Missionare waren tapfer, mehr bewundere ich aber die Freiheitsliebe und den Mut der Chiriguanoindianer. Ist es den Mönchen zu schwer geworden, so sind ihnen beinahe immer Soldaten zu Hilfe gekommen. Die Indianer haben sich den Missionaren nicht nur infolge der „Religion der Liebe“, sondern infolge Kugel und Blei unterworfen. Der Weg zur alleinseligmachenden Kirche ist nicht selten mit Blut getränkt worden.

[48]

Chané.  Chiriguano.  Mojo.
Wasser úne y une
Mais sopóro ahuáti seponi
Feuer yucu táta yucu
Hund tamúco yaúmba tamucu
Chicha (gutes)  liqui cángui itico
Ratte cóvo angúya cozo

[49] Trinkt jemand obligo mit einem, so muß dieser austrinken.

[50] Ardea.

[51] Penelope.

[52] Rhamphastus.

[53] Die allermeiste Literatur finden wir von Domenico del Campana angeführt: Notizie etc. l. c.

Zehntes Kapitel.
Vom Lande der Chané- und Chiriguanoindianer.

Indianer als Geographen.