[328] Siehe Roskoff. Geschichte des Teufels, 1869, Band 1, S. 17-23.
[329] Robertson. Pagan Christ, 1903, P. 84.
[330] Graf. Op. cit., S. 18.
[331] Conway. Demonology and Devil-lore, 1879, Vol. II, P. 56.
[332] Gener. La Mort et le Diable.
[333] Gener. Op. cit., S. 389-391.
[334] Conway. Loc. cit.
[335] Von besonderem psychologischen Interesse ist die folgende Tatsache:
Der gebräuchliche englische Euphemismus für Teufel lautet deuce (altenglisch dewes), was auf den ersten Blick direkt von der obengenannten Quelle zu kommen scheint. (Cf. Zeus und bei St. Augustinus Dusius = inkubus.) Nach der Ansicht Skeats entstand es jedoch auf folgende Weise: Sein ursprünglicher Sinn, in welchem es noch heute allgemein gebraucht wird, war die Bezeichnung der zwei bei den Würfel- und Kartenspielen, für welche es in den Zeiten der Plantagenet vom französischen »deux« in Gebrauch kam. Die Verlust-Zwei bei diesen Spielen bedeutete natürlich Unglück und wurde deshalb mit dem Teufel in Verbindung gebracht, anfänglich als Ausruf »Oh the deuce«; der Glaube, daß diese Spiele vom Teufel erfunden seien und ihm gehören, hat diese Verbindung wahrscheinlich fester geknüpft. Als Erfolg dieser auf Umwegen erfolgten Vereinigung hat das Wort zwei Bedeutungen, die fast ganz identisch sind mit jenen des griechischen dys, welches ihm in der Aussprache ähnelt und etymologisch verwandt ist.
[336] Es ist selbstverständlich unnötig, hier Einzelheiten dieses interessanten Vorganges wiederzugeben. In bezug auf die germanischen Religionen wurde er von Grimm auf das gründlichste erforscht.