»Und ich habe noch gemessenere,« entgegnete eine kräftige Stimme. »Machen Sie keine Umstände! Im Namen Seiner Majestät des Kaisers der Franzosen, lassen Sie mich vor!«

Jérôme erbleichte. Pigault-Lebrun griff nach dem Glase, um seine Verwirrung zu verbergen.

»So erlauben Sie wenigstens, daß ich Seine westphälische Majestät zuvor benachrichtige,« stotterte der Kammerjäger. »Wen darf ich anmelden?«

»Den Gouverneur von Danzig!« lautete die Antwort.

Eine halbe Minute später öffnete sich die Thür des blauen Salons, und der Gouverneur, begleitet von einem Gardeofficier, betrat das Allerheiligste.

Alles war sprachlos.

Der Botschafter des Imperators verneigte sich voll ritterlicher Anmuth und wandte sich dann an den König.

»Sire,« sagte er, »ich habe mich eines höchst unangenehmen Auftrags zu entledigen.«

Jérôme ward fahl wie der Kalk an der Wand. Pigault-Lebrun saß da wie ein armer Sünder und nestelte an seinen Manschetten.