»Bürger!« sagte Goguenard, »wir haben unsere Schuldigkeit gethan! Wir können stolz auf uns sein!«
»Aber nun schafft die Beute in Sicherheit!« mahnte Croquepeu. »Die Geschichte kann schneller entdeckt werden, als wir uns träumen lassen, und es wäre doch bitter …«
»Herr Schullehrer,« versetzte Goguenard mit Nachdruck, »jetzt, wo wir das Ding einmal haben, soll es uns eine Armee von Teufeln nicht wiederum aus den Händen reißen! Uebrigens bin ich ganz Ihrer Ansicht, daß wir das kostbare Kleinod sofort nach dem verabredeten Versteck bringen. Hier auf der Gemeindewiese können wir die Spritze nicht länger stehen lassen. He, Leute, – ihr Beiden da –, ihr könntet euch vorspannen und das Symbol unserer communalen Selbständigkeit, wie der Herr Schullehrer sagt, hinüberfahren – ihr wißt ja, wohin.«
Die beiden Vaterlandsfreunde nickten, griffen zu und verschwanden mit der Feuerspritze von Gressinet hinter dem Buschwerk.
»Aber wo bleibt unser Pierrot?« fragte Croquepeu, als das Knirschen der Räder in der Ferne verhallt war.
»Hier ist er, ihr Unglückseligen!« erwiderte eine athemlose Stimme.
Es war Jules selber, der querfeldein der Gemeindewiese zueilte.
Nach wenigen Secunden stand er mitten unter den Verschworenen.
»Nein! daß ich so was erleben muß! Goguenard, Weinwirth, wo haben Sie Ihre fünf Sinne gehabt? Ich warte wie ein Narr eine, zwei, drei Stunden, aber kein Goguenard läßt sich blicken!«
»Sehr einfach …« versetzte der Angeredete.