»Ah!« klang es im Kreis der erstaunten Hörer.

»Seit lange verbindet sie eine ebenso innige, als tugendhafte Neigung … Wohlan, meine Kinder, im Namen des Gesetzes, ich verlobe euch!«

Jules schwamm in überschwänglichen Wonnefluten. Marion reichte ihm die Rechte und flüsterte ihm bebend vor Glück und Entzücken die Worte ins Ohr:

»Nicht wahr, Jules, ich hatte doch Recht, als ich nicht mit dir durchgehen wollte? Ist's nicht so besser, mein Geliebter?«

Jules Pierrot antwortete nicht. Sein Herz war voll zum Zerspringen.

Der Bürgermeister hatte indessen noch nicht geendet.

»Es versteht sich von selbst, meine wackeren Gressineter,« sagte er nachdrücklich, – »daß diese ruhmreiche Feuerspritze von jetzt ab euer unbestrittenes, rechtsgültiges Eigenthum bleibt. Wir unsererseits werden Sorge tragen, daß unsere zerstörten Maschinen binnen kürzester Frist durch neue ersetzt werden, damit wir auf alle Fälle gerüstet sind. Möchte es recht bald einmal bei euch brennen, damit wir euren heroischen Opfermuth wett machen und den Liebesdienst, den ihr uns geleistet habt, nach Würden vergelten können!«

»Hoch! hoch!« schrieen die begeisterten Bürgerschaaren.

»Hoch! hoch!« jauchzten die Frauen und Jungfrauen.