»Schön, Herr Justizrath.«

Er öffnet die Stubenthüre.

»Therese! Therese!«

»Das zieht ja zum Tollwerden!« zürnt der alte Herr in wachsendem Mißmuth. »Wollen Sie augenblicklich zumachen! …«

»Die Magd scheint nicht da zu sein,« versetzt der Schreiber. »Ich will mal nachsehen!«

Er begiebt sich nach der Küche. Drei, vier, fünf Minuten verstreichen. Endlich erscheint die rothe Physiognomie wieder auf der Schwelle.

»Die Magd ist nach dem Wochenmarkt gegangen,« stammelt er mit einem Lächeln der Genugthuung. »Da muß ich wohl selbst Hand anlegen, Herr Justizrath.«

Mein Onkel antwortet nicht.

Trendler verfügt sich wieder an den Ofen. Er klappert und rasselt, und rasselt und klappert, bis das Feuer glücklich verloschen ist.

»Ich komme doch nicht so recht zu Stande damit, wenn man's bei Licht betrachtet. Wir müssen warten, bis die Therese vom Markt zurückkommt.«