Das Regiment ist vorbeimarschirt; die Musik hallt nur noch, wie ein ersterbendes Echo, aus der Ferne. Trendler geht wieder an sein Manuscript.

Gott sei Dank! Der erste Federstrich! Trendler fühlt sichtlich die Bedeutsamkeit dieses Momentes, denn er belohnt sich alsbald durch ein frisches Glas Wasser und eine stoffreiche Prise.

Weiter, weiter! Der Kiel malt langsam die fingerlangen Buchstaben. Zwei Zeilen sind leserlich zu Papier gebracht.

Da klopft es an die Thüre.

Es ist ein Client, ein Bauer aus dem benachbarten Hochlande …

Trendler springt auf, um dem Eintretenden einen Stuhl herbeizuschleppen.

»Bleiben Sie nur bei Ihrer Arbeit!« sagt der alte Herr, indem er den Gruß des Bauern erwidert … »Was bringen Sie?«

Der Client setzt sein Anliegen auseinander. Trendler hört mit gespannter Aufmerksamkeit zu und kaut an der großposigen Prachtfeder.

»Warum schreiben Sie nicht?«