Ist uns’rer Brust geheimnißvolle Truh.

Die Thräne kann kein Pinsel wiedergeben –

Was sie gebar, kann nur im Liede leben.

O diese Thrän’, ich sah sie blitzend scheinen

Aus deinem Auge, Jüngling, saphirblau;

Und schlecht verbarg ein Tuch sie in den deinen,

Als man ihn krönte, du glücksel’ge Frau.

Verhüll’ sie nicht, dich ehrt dein stilles Weinen –

Der stolzen Mutterliebe selt’ner Thau.

Mit solchen Perlen mag sich keine messen,