Er liegt noch immer auf den Knien. Sie – kommen doch morgen?
Natürlich, sagte ich innerlich, laut: Nein.
Oh! – Er faßt nach dem Herzen. Thea!
Ich erbebe und mache rasch einige Schritte.
Bitte – bitte!
Ich bin an der Thür. Ein Blick, ein Neigen des Kopfes, ein Hauch der Lippen:
Ja.
Er jauchzt auf und wirft sich vornüber, das Gesicht in den Teppich vergrabend. –
Vor zehn Minuten sah ich ihn im Mondschein im Garten herumrennen. Er hob eine Hand voll Rosenblätter vom Boden auf und preßte sie an seine Lippen. Ach diese Romantik!
Ich muß noch meine Toilette für morgen auswählen. Sie muß vorsichtig gewählt werden. Ich will morgen sehr blaß sein. Dazu brauche ich meine dunkelsten Korallen ...