Sein Körper bricht zusammen. Er scheint tot zu sein. Nur die Augen leben noch. Endlich murmelt er:

Wer bist Du denn? Wer bist Du denn?

Und dann mit drohender Geberde und flehender Stimme:

Geh mit mir!

Nein.

– – – hast Du mich nie geliebt?

Nie.

Ich atme erlöst auf. Nun ists vorbei. Ich trete an den Toilettentisch und schütte mir ein wenig eau de Cologne aufs Taschentuch. Er sieht unangenehm grün aus; es ist ihm wohl sehr schlecht. Ich reiche ihm mein Tuch hin. Er stößt mich zurück. Sein Antlitz flammt.

Nie geliebt!! Aber meine Ehre zerbrochen. Weißt Du, daß ich nicht leben kann, so – so –. Was ich von je als das Schmählichste, das Niederträchtigste angesehen, ich hab's gethan. Und dann verkriechen? Feig verkriechen? Nein, nein! Er soll mich niederschießen wie einen Hund, wehrlos, ich gestehe alles –

Und verrätst eine Frau. Wie edel!