Fritz schaut verwundert auf:
Und nicht zum Mittagessen gekommen?
Ach, das thun der Herr Graf manchmal.
So – so –, dehnt Fritz vor sich hin. Als der Diener hinaus ist, meint er ein wenig mißtrauisch prüfend:
Ihr müßt Euch doch nicht glänzend vertragen haben.
Die Zeit vergeht im amüsantesten Geplauder. Es thut mir wohl. Fritzl gefällt mir besser als je. Da ist doch Chic, Raffinement. Ich bin ein wenig verliebt, lasse es ihn merken, und er ist entzückt. Die Rokokopendule schlägt mit ihrem hellen zitternden Stimmchen neun Uhr. Fritz fährt erschrocken empor.
Neun Uhr! Und Ossi noch nicht zu Hause! Es wird dem Jungen doch nichts geschehen sein?
Ich wehre ab:
Bitte Dich, was sollte denn – unartig ist er, weiter nichts.
Aber Fritz ist nicht zu beruhigen. Meine Gleichgiltigkeit beleidigt ihn fast.