Katya: Die Amati? Nicht die Amati? O wie können sagen Sie so harte Wort. Will ich Ihnen geben, was Sie verlangen, will ich Ihnen geben alles, was werde ich verdienen noch in viele Jahre, will ich lieber hungern, aber geben Sie mir der Amati, geben Sie mir!
Stoneberg: Ich werde sie Ihnen geben. Aber lassen Sie mich jetzt reden. Ich werde es schlechter machen als Sie, wenn ich auch die rechten Worte habe. Sie haben den rechten Ton. Der geht in die Seele tief hinein. Ich wußte nicht mehr, daß ich eine Seele habe. Durch Sie, durch Ihr Wesen, durch Ihr .... ja, sehen Sie, ich weiß wirklich nicht weiter – ich liebe Sie.
Katya (steht langsam auf, die Augen starr auf ihn geheftet).
Stoneberg (leidenschaftlich werdend): Ich will vor Ihnen nicht mehr lügen. Ich liebe Sie – seit dieser Stunde. Aber ich verlangte nach Ihnen, leidenschaftlich, ehrlos, schon viele Nächte. Ich hatte nur eine Begierde: Sie zu küssen. Jetzt habe ich nur einen Wunsch: vor Ihnen zu knieen.
Katya: Ihre Worte klingen gut, aber kann ich nicht geben Glauben. Lassen mich gehen mit Amati und geben mir Hand als gute Freund.
Stoneberg: Nein.
Katya: Dann Sie haben nicht Liebe für mich. Nur Leidenschaft.
Stoneberg: Ich habe die wahre Liebe für Sie. Nehmen Sie die Amati – als Brautgeschenk. Werden Sie mein Weib.
Katya: Ah – die Amati –
Stoneberg (leise): Werden Sie mein Weib.