»Ach nein – wie könnte ich das – nein wirklich –«

Er wich einen halben Schritt zurück; ihre Schüchternheit erschien ihm als Angst; sie fürchtete sich also auch vor ihm. Als er so jählings verstummte, erhob sie unwillkürlich das Haupt. Sie sah, wie der Kummer in seine Züge zurückgekehrt war.

»Ich – weiß wirklich gar nicht« – begann sie stockend. »Sie – sind wirklich – so gut zu mir –«

Wie neubelebt trat er wieder heran.

»Ach, wenn Sie es annehmen wollten,« flüsterte er, »wenn Sie wüßten, was für eine Freude Sie mir damit bereiten würden.«

Nun konnte sie nicht mehr »nein« sagen; mit einer leisen Neigung senkte sie das Haupt.

Der Baron wandte sich rasch zurück. Hinter ihm stand der alte Johann, den Pelzmantel seines Herrn in Händen, regungslos wie eine Bildsäule, mit starren, sonderbaren Augen auf den Baron und das Fräulein blickend.

»Ist der Wagen da?« fragte der Baron.

Der Alte verneigte sich mit schweigender Würde. Hurtig fuhr der Baron in den Mantel, dann bot er Anna von Glassner den Arm.

»Darf ich Sie hinunterführen?«