»Interessiert dich das so? Allerdings gehe ich zu ihr.«

Der Alte senkte das Haupt und stierte auf den Teppich.

»Nun, was gibt's? Worauf wartest du?« fragte der Baron, indem er ein Zeichen machte, daß er den Pelz anzulegen wünschte.

»Gnädiger Herr, wollen entschuldigen,« erwiderte der Alte, ohne die Augen zu erheben, »ob gnädiger Herr es sich nicht noch einmal überlegen möchten?«

»Was soll ich mir überlegen?«

»Daß gnädiger Herr das Fräulein wirklich heiraten wollen.«

Der Baron machte auf dem Absatze kehrt, so daß er seinem Diener unmittelbar gegenüberstand. Er war einen Augenblick ganz sprachlos vor Erstaunen.

»Was geht das dich an?« stieß er hervor. »Was fällt dir denn ein?«

»Gnädiger Herr wissen ja doch,« murrte der Alte mit hohler Stimme von unten herauf, »daß ich gnädigen Herrn von Kindesbeinen her kenne – daß ich vom seligen Herrn Baron –«

»Weiß ich, weiß ich, weiß ich alles!« rief der Baron, indem er ungeduldig aufstampfte. »Was gehört das hierher?«