In seinen Augen flackerte es auf, um gleich darauf wieder zu erlöschen. Er küßte sie, beinah wie abwehrend, auf die Stirn.

»Ja, ja,« sagte er heiser, »nichts, nichts!«

Dann rückte er ihr den Stuhl zurecht und setzte sich mit ihr an den Tisch.

Das Abendessen zu zweien verlief in glücklicher Gemütlichkeit, man aß, man trank und plauderte. Als sie abgespeist hatten, sah Anna mit einer gewissen Aengstlichkeit nach der Thür. Würde nun der alte Johann erscheinen, um abzuräumen?

Eberhard schien ihre Gedanken erraten zu haben.

»Der Johann wartet nicht mehr bei Tische auf,« beruhigte er sie. »Ich denke, wir lassen alles, wie es ist. Wozu sollen wir uns stören lassen?«

Damit war sie einverstanden. Sie ließ sich von ihm Champagner einschenken.

»Aber du trinkst ja gar nicht!« unterbrach sie sich.

»Doch, doch,« erwiderte er, und hastig leerte er sein Glas.

Sie hatte aber ganz recht gesehen; er trank nur sehr wenig. Er saß vom Tische etwas abgerückt, und sah seine junge Frau an und sah, wie der Wein ihr Blut zu erwärmen begann, so daß ihr Gesicht sich leise rötete und der junge Leib aus dem zarten rosafarbenen Morgenkleide hervorzuatmen und herauszublühen schien.