Die Fellachen rudern das plumpe Boot der Straße zu und singen einander abwechselnd den Takt zu den Schlägen der schweren Einzelruder:
„Oh Gott! — Oh Mohammed!“
Oh Schiffer — oh Meister,
Vorwärts! — so ist es!
Mit Kraft! — ja Kraft!
Noch einmal! — und immer!
Mit Kraft! — Vorwärts!
Oh Schiffer! — Oh Meister!
Oh Gott! — oh Mohammed!
Auf den Feldern ist das Leben erwacht. Die Schöpfwerke knarren; Büffel wühlen sich in den Schlamm, fahren beim Nahen des Bootes knallend hoch. Fern klagt ein Esel, auf der hohen Dammstraße antwortet ein anderer, unter schwere Bürde geduckt. Ein nackter Bauer watet hüftenhoch durch den weichen Schlamm eines Feldes, das gestern wohl noch unter Wasser stand, streut mit weitem Arm Samen aus und singt mit näselnder Stimme ein hallendes Lied. Der junge Fellache im Boot läßt sein Ruder fahren, wirft den Kopf verzückt in den Nacken und schmettert tremolierend in den breiten Tag: