Zeuge: Ich glaube mich zu erinnern.
Angekl. (heftig zum Zeugen): Sie wollen es nicht sagen. Es ist ein hartes Wort, aber an so etwas muß man sich erinnern.
Der Vorsitzende richtet nun mehrere Fragen an die Angeklagte, die Konstatierungen aus den Akten verlangen. Die V. steht einige Augenblicke später auf und sagt: Herr Präsident, darf ich eine Frage stellen?
Vors.: An wen?
Angekl.: An Sie, Herr Vorsitzender, möchte ich nur eine einzige Frage stellen.
Vors. (erstaunt): An mich?
Angekl.: Jawohl. Ich möchte Sie nämlich fragen, hängt es mit dem Beamtenabbau zusammen, daß der Vorsitzende auch die Geschäfte des Staatsanwalts besorgt? (Lebhafte Heiterkeit.) Ehe noch die Angeklagte ausgesprochen hat, winkt ihr Hofrat Haerdtl mit der Hand ab und sagt: „Setzen Sie sich.“
Es folgt das Verhör der Mutter. Sie erzählt zunächst, wie ihre Tochter nach der Haftentlassung gelebt hat.
Vors.: Hat Sie Ihnen von ihren Beziehungen zu Stülpnagel erzählt?
Zeugin: Ich habe nichts davon gewußt.