Vors.: Fiel Ihnen seit Januar 1922 eine Veränderung auf?
Zeugin: Meine Tochter hat sehr schlecht ausgesehen, was ich für eine Folge von Überarbeitung hielt. Dann wurde es besser, später sah sie wieder sehr schlecht aus. Sie aß nichts anderes als Milch und war sehr nervös.
Vors.: Hat sie Ihnen nichts gestanden?
Zeugin: Nein, sie war sehr verschlossen, auch mir gegenüber.
Vors.: Wie haben Sie sich denn mit ihr vertragen?
Zeugin: Sehr gut. Sie war immer ein liebes und gutes Kind zu mir.
Vors.: Aber Geschenke hat sie Ihnen nie gemacht?
Zeugin: O doch, bis ich es ihr verboten habe.
Vors.: Wir finden es aber für lieblos, daß die Tochter allein das elegante Zimmer bewohnte, während die Mutter im Vorzimmer schlafen mußte.
Zeugin: Ich bitte, das war nur meine Schuld. Ich wollte dem armen Kind, das so viel mitgemacht hatte, den Luxus eines eigenen Wohnraumes nicht nehmen.