Der Niederlande, des Rubens und noch mehr Rembrandts unsterbliche Kunst unterstreicht dies Verlangen – zeigt Künstlern deutscher Rasse den Weg.
Denn trotz so vieler großer Meister, trotz des tieferen, gemütvolleren, trotz des nur künstlerisch immer gefahrvollen sentimentalen Gehalts deutscher Art – hat die Geschichte deutscher Kunst bisher nicht die Festigkeit der Physiognomie, nicht die zähe Treue der belgischen Kunst gezeigt.
Abb. 48. Richard Earlom nach Frans Snyders: Fischmarkt.
Die belgischen Maler waren treu ihrer Rasse, treu dem Lichte und der Luft ihrer Heimat, treu ihren Farben, treu ihren Gestalten, ihren Menschen, ihrem Allzumenschlichen.
Abb. 49. Jef Lambeaux, Die Freude.
Nie und nie haben sich die großen Maler dieses Landes einer noch so viel geltenden rassefremden Kunstform unterworfen, nie unterwarfen sie sich der verführerischen italienischen »Schönheit« – die auch uns gefährlicher als irgend eine andere. Sie lebt nicht uns.
Abb. 50. Frank Brankwyn, St. Nikolauskirche in Dixmuiden.