Es gibt keinen edleren Realismus als den, geboren aus der Luft, der Erde, dem Fleische, der inneren und äußeren Heimat des Künstlers.
Solches Schöpfen aus unveränderlichen Tatsachen eroberte der Kunst der Niederlande einen Thron, der um keine Stufe niederer steht als der jener anderen Rasse und jener anderen Welt.
Nur Heimattreue und Rassezähigkeit macht populär. Volkstümlich, national war immer die Kunst der großen Belgier.
Abb 51. D. Y. Cameron, Der Belfried von Brügge.
Nur Blick und Geist, nur Herz, in denen sich alles was landeseigen ist, kristallisiert, schafft Werte von Rasse, von Weltdauer.
Belgiens Künstler wissen sehr gewiß von sich: sie bleiben und wollen so bleiben und schaffen, wie sie waren und schufen.
Die Belgier wollen sich gar nicht ändern. Nicht im Schlechten, nicht im Guten. Sie können nicht anders.
Rechnen wir mit dem bleibenden Charakter des Volkes. – Lernt, deutsche Künstler, von der sieghaften Treue der belgischen Kunst.