Abb. 52. Jer. Duquesnoy, Das Manneken pis in Brüssel.
Anmerkungen zu den Abbildungen.
Abb. 1. Aug. Coppens, Der große Platz in Brüssel nach seiner fast vollständigen Zerstörung durch die Franzosen 1695. Das Blatt (182×150 mm) ist von R. van Orley nach A. C. radiert. Es gehört zu dem Werke: »Perspectives des Ruines de la Ville de Bruxelles«. Der Generalstatthalter Max Emmanuel, Kurfürst von Bayern, stellte damals seine eigenen Mittel zur Verfügung, um die Schönheit der alten Stadt bald wieder erstehen zu lassen.
Abb. 2. Franz Hoogenbergh, Der Brand des Rathauses von Antwerpen 1576. Radierung (208×276 mm) aus dem Werk: Mich. Aitsingers: »De leone belgico Topographia«. Cöln 1583. – Der Plünderung durch die Spanier fielen an 7000 Menschen zum Opfer. Das Rathaus war nur 10 Jahre früher durch Corn. de Vriendt vollendet worden. 5 Jahre später wurde es wieder hergestellt.
Abb. 3. David Vinckboons, Der alle ereilende Tod. 1610. Kupferstich von B. A. Bolswerd. Ausschnitt im Original 202×375 mm. (Le Blanc 27a).
Abb. 4. Adriaen Brouwer, geb. 1605/6 in Flandern, gest. 1638 in Antwerpen, Das Gehör. Original in der K. ält. Pinakothek zu München. Ölgemälde auf Holz. (23×20 cm.) Die Abbildung nach der Lithographie mit Tonplatte von R. Strixner. – Die größte Zahl (18) von Brouwerschen Gemälden besitzt die Münchener ältere Pinakothek. Über Brouwer schrieb das Beste: W. von Bode in »Rembrandt und s. Zeitgenossen«. Leipzig 1907. (E. A. Seemann.)
Abb. 5. Constantin Meunier (1831–1904), Hafenarbeiter. (Bronze-Original vorm Museum in Antwerpen.) Die Abb. nach der Heliogravüre in C. Lemonnier, Constantin Meunier. Paris 1904. Constantin Meunier fand viel eher in Deutschland als daheim Erfolg. Bezeichnend ist's für seine Kunstauffassung, daß er nichts vom Rompreis wissen wollte.
Abb. 6. Adriaen Brouwer, Der singende Bauer. Originalradierung. (W. 3.) (116×88 mm.)