Reisefieber war es. Tolles Vorwärtsrollen. Unbewußtes Denken an Billy und an unsere Pläne von damals. Der Entschluß zu der Reise von Tausenden Kilometern war in fünf Minuten gefaßt worden; etwas mehr Zeit kostete die Entscheidung: sollte ich heimlich auf Plattformen fahren oder brav bürgerlich bezahlen? Nein, bezahlen! Das Vagabundenreisen von damals hatte seinen romantischen Reiz verloren, denn tausendmal reizvoller war ja die Romantik der Arbeit.
Das Inselchen der Fische in San Franzisko-Bai.
Wohin Zukunftssorgen gehören. – Ein logisches Selbstgespräch. – Das Land der Sonne. – Blühende Obstwälder. – Ankunft in San Franzisko. – Mr. Frank Reddington, schwarzes Schaf und verlorener Sohn. – Die Geschichte vom strengen Gouverneur. – Der tragikomische Hundeschwanz. – Wie der Millionärssohn energisch wurde. – Der Gott der Arbeit pfeift. – Bei den Kabeljaus. – Eine Stockfischfabrik. – Wer zuletzt lacht, lacht am besten!
Wieder bewährte sich glänzend mein schönes Talent, die Sorgen der Zukunft dorthin zu verweisen, wohin sie von Rechts wegen gehörten – in die Zukunft! Flüchtig drängte sich mir zwar der Gedanke auf, daß es weit schöner und angenehmer gewesen wäre, hätte ich mehr Geld gehabt. Fünfzehn Dollars etwa besaß ich noch, als ich den Fahrschein bezahlt hatte.
»Kannst du es ändern?« fragte ich mich.
»Nein!«
»Nach San Franzisko willst du aber?«
»Ja!«
»Na, also.«