.... .—ha .... .—ha.

Auf dem Papier sind die vier Punkte des h und der Punkt, Strich des a etwas Totes und Nichtssagendes. Sobald wir sie aber im Instrument erblicken, werden sie lebendig, sind charakteristisch, lösen sofort das antwortende Gelächter aus.

Das Telegraphieren war ein famoses neues Spiel. Der empfindliche Magnet reagierte so blitzschnell auf jeden Fingerdruck, daß sich die anscheinend so komplizierten Morsebuchstaben schneller formen ließen als auf dem Papier mit Tinte und Feder. Der Name Erwin in Telegraphenschrift sieht sehr verzwickt aus:

. Pause. .. Pause.— — Pause.. Pause —. Wortpause

Telegraphieren läßt er sich in drei Sekunden!!

Nach drei Wochen bereits erwies mir der alte Sergeant Hastings das Kompliment, mir lachend zu sagen, daß ich mich jetzt schon bald um eine Anstellung bei der Western Union (das war die große amerikanische Telegraphen-Kompagnie) bewerben könne. So vergnügt war er über seinen Lehrmeister-Erfolg, daß er mich dann in die unterirdischen Kasematten des Küstenforts führte.

»Aber ’s ist strikt privatim!« mahnte er.

So sah ich den berühmten Minentisch der Küstenverteidigung San Franziskos. Es war eine camera obscura. Auf eine ungeheure, in winzige Quadrate eingeteilte Tischplatte in der Kasemattenkammer reflektierten die Kameraspiegel ein Stück Meer. Es sah fast unheimlich aus, wenn die Segler und die Dampfer im Spiegelbild über die schwarzen Linien der Quadrate huschten, die alle Nummern trugen. Es war unheimlich! Denn in Kriegszeiten bedeutete jedes Quadrat entweder eine Torpedomine oder ein Schußfeld, auf das mehrere Geschütze sorgfältig einvisiert waren. Glitt nun ein feindliches Schiff über Quadrat 39, so drückte der Minenoffizier auf den elektrischen Knopf Nummer 39, und das feindliche Schiff flog in die Luft, von einer Mine in Stücke gerissen oder von riesigen Sprenggranaten zerfetzt. Theoretisch. Es sah sehr schön aus.

Und dann gingen wir in die Kantine.