Eine Stunde später — wir beobachteten durch unsere Feldstecher das majestätische Schauspiel der dahindampfenden Truppenschiffe und Kreuzer, über fünfzig an der Zahl — kam Mr. Kapitän auf Deck und sprach uns ungnädig an:
»Signalkorps?«
»Jawohl.«
»Auf meiner Kommandobrücke habt ihr nichts zu suchen — mein Signalisieren kann ich selber besorgen. Verstanden?«
Souder grinste.
»Ich fürchte, Sie irren sich,« sagte er gelassen. »Ich und mein Kamerad sind für den militärischen Signaldienst auf diesem Schiff verantwortlich und müssen schon bitten, auf die Kommandobrücke zugelassen zu werden. Vom Deck sind Flaggen nicht sichtbar. Sie haben doch sicherlich entsprechende Befehle erhalten, Herr Kapitän?«
»Hier kommandiere und signalisiere ich!« schrie der cholerische Herr.
In mir aber war ein großes Lachen, hatte ich doch den deutschen Akzent herausgehört und freute mich über den deutschen Dickschädel.
»Weshalb sind Sie eigentlich so wütend, Kapitän?« fragte ich ganz ernsthaft in deutscher Sprache.
»Jesses noi!« schrie er. Das kleine Männchen war wie umgewandelt. »Jetzt isch der Aff von ’m Signaliste au no deutsch — noi! Wo kommet denn Sie her?«